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Verzögerungen beim Clarity Act könnten Kryptofirmen aus Amerika vertreiben

Senatorin Cynthia Lummis warnt davor, dass die anhaltenden Verzögerungen im Senat bei der Verabschiedung des Digital Asset Market Clarity Act das Risiko bergen, Krypto-Unternehmen und Kapital ins Ausland zu treiben und die Untätigkeit der US-Regulierungsbehörde zu einem globalen Wettbewerbsproblem zu machen.

Verzögerungen beim Clarity Act könnten Kryptofirmen aus Amerika vertreiben

Senatorin Cynthia Lummis (@ SenLummis) schlägt Alarm: Jeder Tag, an dem der US-Senat es versäumt, über den Digital Asset Market Clarity Act zu entscheiden, ist ein weiterer Tag, an dem Krypto-Firmen überlegen, woanders zu produzieren.

Ein im Senat feststeckender Gesetzentwurf

Der Gesetzentwurf, der offiziell den Namen Digital Asset Market Clarity Act (HR 3633) trägt, wurde im Juli 2025 mit starker parteiübergreifender Unterstützung vom Repräsentantenhaus verabschiedet. Es bildet die Grundlage für einen umfassenden bundesstaatlichen Regulierungsrahmen für Kryptomärkte, in dem die Verantwortlichkeiten für den Verbraucherschutz, die Verhinderung von Marktmanipulationen und die Rollen der CFTC und der SEC festgelegt werden.

Der US-Senat befasst sich seit der Abstimmung im Repräsentantenhaus mit Entwürfen des CLARITY Act, doch ist der Gesetzentwurf auf verfahrenstechnische und politische Hürden gestoßen, die eine Abstimmung im Bankenausschuss und im Landwirtschaftsausschuss des Senats bisher verhindert haben. Über 100 vorgeschlagene Änderungsanträge erwiesen sich als so umstritten, dass Senator Scott beschloss, die Abstimmung zu verschieben, anstatt ein Scheitern zu riskieren. Zu den Reibungspunkten gehören Meinungsverschiedenheiten über die Regeln für die Rendite von Stablecoins und darüber, inwieweit DeFi-Entwickler unter die regulatorische Kontrolle fallen sollten.

Senator Lummis, Vorsitzender des Unterausschusses für digitale Vermögenswerte des Senats für Bankenwesen, bezeichnete dies als oberste Priorität des Kongresses und erklärte: „Jeder Bereich der Branche operiert unter rechtlicher Unsicherheit, die der Kongress beheben kann.“ Da der Bankenausschuss des Senats die Woche vom 11. Mai für die Beratungen anvisiert, wird die Zeit vor der Augustpause immer knapper.

Ein globaler Wettlauf um Kryptokapital

Die Befürworter argumentieren, dass eine weitere Verzögerung die Gefahr von Kapitalflucht, Innovationshemmung und dem Verlust der US-Führungsrolle im Bereich digitaler Vermögenswerte birgt. Branchenverbände haben die Senatsführung zum Handeln gedrängt und gewarnt, dass jede Verzögerung die regulatorische Unsicherheit erhöht und Aktivitäten ins Ausland verlagert.

Die Sorge ist nicht hypothetisch. In der EU hat die Umsetzung des MiCA und die damit verbundene regulatorische Klarheit traditionellen Finanzinstituten mehr Vertrauen gegeben, Krypto- und Tokenisierungsprojekte auf der Grundlage eines klareren, harmonisierten Regelwerks voranzutreiben. Konkurrierende Rechtsordnungen positionieren sich aktiv, um die Talente und das Kapital anzuziehen, die die Untätigkeit der USA ungenutzt lässt.

Der Druck auf die Hauptsponsoren, das Gesetz voranzutreiben, hat zugenommen, da dem Gesetz eine langfristige Verzögerung oder gar ein Scheitern droht, wenn es nicht vor den US-Zwischenwahlen im November 2026 verabschiedet werden kann. Laut Senator Lummis könnte das Verpassen wichtiger Fristen die Verabschiedung von Kryptogesetzen auf absehbare Zeit verzögern oder sie sogar bis ins Jahr 2030 verschieben.

Es geht um mehr als nur um diese Branche. Die Verabschiedung des CLARITY Act war ein grundlegender Pfeiler der Strategie von Präsident Trump zur Etablierung der US-Führungsrolle bei Innovationen im Bereich digitaler Vermögenswerte. Ob der Kongress vor Ablauf des Gesetzgebungsfensters noch etwas erreichen kann, bleibt die entscheidende Frage für die US-Kryptopolitik im Jahr 2026.

Quellen:
The Crypto Times: Senator Lummis erklärt den CLARITY Act zur „Priorität“
Bitcoin Magazine: Senator Lummis setzt den Kongress unter Druck
Elliptisch: Verzögerung des CLARITY-Gesetzes im Senat schafft Unsicherheit

Aktuelle News

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In den USA notierte Spot-XRP-ETFs verzeichneten am Montag einen Nettozufluss von 25.8 Millionen Dollar – den größten Tageszufluss seit Januar –, während der CLARITY Act in die Senatsberatungen ging und Ether-ETFs am selben Tag fast 17 Millionen Dollar verloren.

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Klarheitsgesetz: Diese Woche ist entscheidend für digitale Vermögenswerte.

Senatorin Cynthia Lummis bestätigt die erfolgreiche Beratung des Digital Asset Market Clarity Act durch den Ausschuss. Es handelt sich um ein wegweisendes Kryptogesetz, das die Führungsrolle der USA im Bereich digitaler Vermögenswerte wie Bitcoin und Ethereum festigen könnte.

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Autorin

Soumen Datta ProfilfotoSoumen Datta

Soumen ist seit 2020 Kryptoforscher und hat einen Master-Abschluss in Physik. Seine Schriften und Forschungsergebnisse wurden in Publikationen wie CryptoSlate und DailyCoin sowie BSCN veröffentlicht. Seine Schwerpunkte liegen auf Bitcoin, DeFi und vielversprechenden Altcoins wie Ethereum, Solana, XRP und Chainlink. Er kombiniert analytische Tiefe mit journalistischer Klarheit, um sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Krypto-Lesern Einblicke zu bieten.

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