Trump sagt, der Iran habe zugestimmt, keine Atomwaffe zu besitzen.
Präsident Trump bestätigt, dass der Iran zugestimmt hat, keine Atomwaffen zu entwickeln. Die US-Seeblockade könnte bis zum Labor Day aufgehoben werden, da die Gespräche über eine Wiedereröffnung der Straße von Hormuz Fortschritte machen.

Präsident Donald Trump hat laut einem Bericht bestätigt, dass der Iran zugestimmt hat, „keine Atomwaffen zu besitzen“. @WalterBloombergDie Erklärung stellt eine der deutlichsten öffentlichen Stellungnahmen der Regierung zum Stand der laufenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran dar.
Die Blockade und der Weg zu einer Einigung
Die Trump-Administration hat angedeutet, dass die derzeitige US-Seeblockade gegen den Iran bis zum Tag der Arbeit offiziell aufgehoben werden könnte, vorausgesetzt, die Gespräche machen Fortschritte. Nach den Bestimmungen der besprochenen Absichtserklärung würde die Schifffahrt durch die Straße von Hormuz „uneingeschränkt“ werden, der Iran wäre verpflichtet, innerhalb von 30 Tagen alle Minen aus der Straße zu entfernen, und die US-Seeblockade würde im Verhältnis zur Wiederherstellung der kommerziellen Schifffahrt aufgehoben.
Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, einen wichtigen maritimen Engpass für den weltweiten Energiehandel, ist seit dem 28. Februar 2026 weitgehend blockiert, als die Vereinigten Staaten und Israel einen Luftkrieg gegen den Iran begannen. Vor dem Konflikt wurden rund 25 % des weltweiten Seehandels mit Erdöl und 20 % des globalen Flüssigerdgases über diese Wasserstraße transportiert.
Die US-amerikanischen und iranischen Unterhändler haben sich auf eine 60-tägige Absichtserklärung zur Verlängerung des Waffenstillstands und zur Aufnahme von Atomverhandlungen geeinigt, allerdings steht die endgültige Zustimmung von Präsident Trump noch aus, wie US-Beamte und eine regionale Quelle, die an den Vermittlungsbemühungen beteiligt ist, mitteilten. In seiner jetzigen Form enthält das Memorandum die Zusage Irans, keine Atomwaffen zu entwickeln, aber keine darüber hinausgehenden konkreten Zugeständnisse.
Knackpunkte und Marktauswirkungen
Trump fordert von Teheran, dass konkrete nukleare Zugeständnisse im Rahmen des vorläufigen Abkommens schriftlich festgehalten werden. Iranische Unterhändler hatten zuvor mündliche Zusicherungen gegeben, doch der Präsident entschied während einer Sitzung im Lagezentrum, dass diese Zusagen nicht ausreichten.
Das diskutierte Abkommen sieht eine 60-tägige Verlängerung der Waffenruhe vor, in deren Verlauf die Straße von Hormus wieder geöffnet und Iran Öl frei verkaufen könnte. Das Abkommen würde den Druck auf die globale Ölversorgung verringern und dazu beitragen, eine weitere Eskalation des Konflikts zu verhindern. Sollte die Aufhebung der Blockade und die Wiedereröffnung der Meerenge endgültig beschlossen werden, wäre zu erwarten, dass sich die globalen Energiemärkte stabilisieren und die Handelsströme durch einen der wichtigsten Schifffahrtskorridore der Welt wiederhergestellt werden.
Die Gespräche sind noch im Fluss. Die iranische Staatsnachrichtenagentur Fars hat einige von Trumps öffentlichen Darstellungen zurückgewiesen und erklärt, diese würden „Fragen aufwerfen, die den Bestimmungen des Abkommenstextes widersprechen“. Die Situation entwickelt sich weiterhin rasant, wobei beide Seiten den Wunsch nach einer Einigung signalisieren, sich aber in den Details uneinig sind.
Quellen:
Axios: USA und Iran erzielen Einigung, benötigen aber Trumps endgültige Zustimmung
CNBC: Trump beendet Iran-Treffen ohne endgültige Entscheidung über Abkommen bekanntzugeben
ABC News: Trump drängt Iran zu verbindlicheren Atomzusagen im ersten Abkommen
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Autorin
UC HopeUC hat einen Bachelor-Abschluss in Physik und forscht seit 2020 im Bereich Krypto. Bevor er in die Kryptowährungsbranche einstieg, war er als professioneller Autor tätig, wurde aber von der Blockchain-Technologie aufgrund ihres hohen Potenzials angezogen. UC hat unter anderem für Cryptopolitan und BSCN geschrieben. Sein breites Fachwissen umfasst zentralisierte und dezentralisierte Finanzen sowie Altcoins.




