Injective stellt native EVM-Unterstützung für verbesserte Blockchain-Leistung und Interoperabilität vor

Durch die direkte Einbettung der Ethereum Virtual Machine (EVM) in seine Architektur möchte Injective Ethereum-Entwicklern ein nahtloses Erlebnis bieten und gleichzeitig eine hohe Skalierbarkeit gewährleisten.
UC Hope
30. Januar 2025
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Injektiv, eine dezentrale Layer-1-Blockchain-Plattform, die integriert werden soll native Ethereum Virtual Machine (EVM) Unterstützung in seine Architektur. Diese Integration zielt darauf ab, die Leistung und Interoperabilität des Injective-Netzwerks zu steigern.
Hier sind einige seiner Funktionen:
Ein vollständig integriertes EVM für ein nahtloses Erlebnis
Die native EVM-Implementierung von Injective ist direkt in den Kern der Blockchain eingebettet und kein Add-on oder modulares Tool. Dadurch wird sichergestellt, dass EVM auf der dedizierten Infrastruktur von Injective läuft und eine einheitliche und zusammenhängende Ausführungsebene entsteht.
Im Gegensatz zu Lösungen, die auf Bridges von Drittanbietern oder externen Modulen basieren, eliminiert der Ansatz von Injective jegliche Abhängigkeiten von externen Systemen und macht das Netzwerk dadurch schneller, sicherer und zuverlässiger. Berichten zufolge ermöglicht dieser vollständig integrierte Ansatz eine reibungslose Interoperabilität mit dem Ethereum-Ökosystem und verbessert dessen Fähigkeit, als Hub für verschiedene Technologien und dezentrale Anwendungen (dApps) zu dienen.
Überbrückung der Lücke zwischen Ethereum und DeFi
Die Einführung des EVM ist Teil der größeren Multi-VM-Initiative von Injective, die darauf abzielt, die Plattform mit mehreren virtuellen Maschinen kompatibel zu machen, darunter sowohl EVM als auch WebAssembly (WASM).
Dies öffnet die Injective-Blockchain einer breiteren Entwickler-Community, insbesondere denjenigen, die mit der Entwicklungsumgebung von Ethereum vertraut sind. Darüber hinaus positioniert sich Injective als Brücke zwischen traditionellem und dezentralem Finanzwesen und unterstützt Innovationen, die beide Sektoren weiterentwickeln könnten.
Die Infrastruktur des Netzwerks gewährleistet die volle Kompatibilität mit den neuesten Tools von Ethereum, wie beispielsweise der aktuellsten Version von Geth. Dadurch können Entwickler beim Umstieg von Ethereum die neuesten Solidity-Funktionen und Ethereum-Standards nutzen.
Optimierung für die Zukunft: EVM für KI-gesteuerte Finanzen
Injective beschreitet zudem neue Wege durch die Integration von On-Chain-KI-Inferenzmodellen, die dezentrale künstliche Intelligenz (DeFAI) unterstützen. Diese Integration ermöglicht KI-gesteuerte Finanz-Anwendungen und bietet neue Möglichkeiten für intelligente Datenindizierung, agentenbasierte Infrastruktur und kollektive Intelligenz.
Ein Sprung über aktuelle Standards hinaus
Injective hat sein natives EVM getestet, um die Effektivität der Ausführungsschicht sicherzustellen. Erste Tests ergaben, dass das native EVM von Injective Transaktionen bis zu achtmal schneller verarbeiten kann als andere führende Blockchain-Netzwerke.
Tests haben gezeigt, dass das Netzwerk unter kontrollierten Bedingungen 9,000 leichte Transaktionen pro Sekunde und in realen Umgebungen bis zu 800 Ethereum-basierte Transaktionen pro Sekunde verarbeiten kann.
Darüber hinaus konnte Injective mithilfe gebündelter Transaktionstests einen Durchsatz von 12,500 Transaktionen pro Sekunde nachweisen und plant, diese Zahl im Zuge der Weiterentwicklung der Plattform noch weiter zu erhöhen.
Laut dem Team übertraf Injectives EVM in seiner Mainnet-Simulation die typische Leistung von Ethereum um über 400 % und ist damit eines der schnellsten Blockchain-Netzwerke für die Ausführung von Ethereum-kompatiblen Transaktionen. Mit der Echtzeitverarbeitung von einer Million leichtgewichtiger EVM-Transaktionen gewährleistet Injective Berichten zufolge stabile Blockzeiten und minimale Transaktionsverzögerungen und ebnet so den Weg für seine Skalierbarkeit in realen Anwendungsfällen.
Injective nutzte außerdem seine neuen Kontoabstraktionsmechanismen, um die Leistung weiter zu steigern. Dies beinhaltet die Optimierung gebündelter Transaktionen und die effizientere Verarbeitung mehrerer Benutzervorgänge innerhalb einer einzigen Transaktion. Diese Optimierungen könnten den theoretischen Durchsatz von Injective letztendlich auf über 20,000 TPS steigern.
Injective startet ein privates Entwicklernetzwerk (Devnet) für erste Tests. Die Veröffentlichung des Mainnets ist für später in diesem Jahr geplant.
Das jüngste Update kommt einige Monate nach dem Start von Injective iAgent, ein Software Development Kit (SDK), mit dem Benutzer ihre eigenen On-Chain-Agenten für künstliche Intelligenz erstellen können.
iAgent integriert ChatGPT von OpenAI und andere große Sprachmodelle und ermöglicht es Nutzern, KI-Agenten Aufgaben innerhalb des Injective-Ökosystems zuzuweisen. Laut Injective können Nutzer mehrere unabhängige Agenten erstellen, um bestimmte Ziele zu erreichen, beispielsweise einen, der Marktdaten verfolgt, während ein anderer Handelsgeschäfte ausführt.
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Autorin
UC HopeUC hat einen Bachelor-Abschluss in Physik und forscht seit 2020 im Bereich Krypto. Bevor er in die Kryptowährungsbranche einstieg, war er als professioneller Autor tätig, wurde aber von der Blockchain-Technologie aufgrund ihres hohen Potenzials angezogen. UC hat unter anderem für Cryptopolitan und BSCN geschrieben. Sein breites Fachwissen umfasst zentralisierte und dezentralisierte Finanzen sowie Altcoins.
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