Interlink stellt Visa-Karte vor und bringt digitale Vermögenswerte aus Geldbörsen in den Alltag.

InterLink bringt eine Visa-Karte auf den Markt, die es verifizierten Nutzern ermöglicht, digitale Vermögenswerte weltweit über eine identitätsverknüpfte, konforme Zahlungsinfrastruktur auszugeben.
UC Hope
21. Januar 2026
Inhaltsverzeichnis
Interlink hat den Start des angekündigt InterLink Visa-KarteEine Prepaid-Debitkarte, mit der verifizierte Nutzer digitale Vermögenswerte weltweit bei Händlern des täglichen Bedarfs ausgeben können. Die Karte ist bereits für eine begrenzte Anzahl von Nutzern verfügbar und soll 2026 flächendeckend eingeführt werden. Mit der Einführung digitaler Vermögenswerte vollzieht sich ein Wandel: von der Aufbewahrung in digitalen Wallets hin zu deren Nutzung für alltägliche Zahlungen wie Einkäufe im Einzelhandel, Online-Dienste und grenzüberschreitende Transaktionen.
Die Initiative wird geleitet von InterLink Labs in Partnerschaft mit HPX OfficialDabei wird das globale Akzeptanznetzwerk von Visa genutzt. Gemeinsam wollen die Unternehmen die InterLink Visa Card als praktisches Zahlungsmittel und nicht als spekulatives Kryptoprodukt positionieren.
Was InterLink baut
InterLink ist eine Blockchain-Plattform mit Fokus auf nachgewiesene menschliche BeteiligungDie Kernidee von InterLink ist, dass groß angelegte digitale Wirtschaftssysteme den Nachweis benötigen, dass Nutzer echte Menschen und keine automatisierten Systeme sind. Um dies zu gewährleisten, nutzt InterLink Instrumente zum Nachweis der Personenidentität, darunter Gesichtserkennung und NFC-fähige amtliche Ausweisdokumente.
Nutzer, die die Verifizierung abschließen, werden Teil des firmeneigenen Netzwerks. Sie können ohne spezielle Hardware durch tägliche Aktivitäten, Empfehlungen und App-basierte Aufgaben Prämien verdienen. Diese Prämien werden in InterLink-eigenen Token ausgegeben und können später für Zahlungen oder andere Dienstleistungen verwendet werden.
Die Plattform umfasst eine mobile Anwendung, die Wallet-Verwaltung, Token-Mining, Messaging, Mini-Apps und QR-Code-basierte Zahlungen vereint. InterLink hat sich zum Ziel gesetzt, bis Ende 2026 zehn Millionen verifizierte Nutzer und drei Millionen Karteninhaber zu erreichen.
Was ist die InterLink Visa Card?
Die InterLink Visa Card ist eine Prepaid-Debitkarte, die direkt in die InterLink-App integriert ist. Sie ist sowohl in physischer als auch in virtueller Form erhältlich. Einige Karten wurden Ende 2025 an Community-Mitglieder bei Offline-Veranstaltungen ausgegeben, und erste Nutzer haben die Karte bereits im alltäglichen Einzelhandel getestet.
Mit der Karte können Nutzer unterstützte digitale Währungen bei über 50 Millionen Händlern in mehr als 170 Ländern ausgeben. Transaktionen werden über das bestehende Zahlungssystem von Visa abgewickelt, wobei Kryptoguthaben zum Zeitpunkt des Kaufs in die jeweilige Landeswährung umgerechnet werden.
Laut InterLink soll die Karte die Reibungsverluste zwischen dem Besitz digitaler Vermögenswerte und deren Verwendung für alltägliche Ausgaben verringern.
Hauptmerkmale und technische Funktionalität
Weltweite Akzeptanz und Zahlungen
Die Karte funktioniert überall dort, wo Visa akzeptiert wird, also in Online-Shops, Ladengeschäften, Reisebüros und Restaurants. Nutzer können ihre Karte mit unterstützten Kryptowährungen aufladen, darunter USDT, BTC, ETH oder InterLinks eigene Währung. Zahlungstoken ITLDie Umrechnung in Fiatgeld erfolgt sofort beim Bezahlvorgang, ohne dass manuelle Änderungen innerhalb der App erforderlich sind.
Gebühren und Kostenstruktur
InterLink gibt an, dass für die Karte keine Umrechnungsgebühren und keine monatlichen oder jährlichen Gebühren anfallen. Diese Kostenstruktur soll die häufige Nutzung und nicht nur gelegentliche Abhebungen fördern.
Integration digitaler Geldbörsen
Die Karte ist direkt mit der InterLink-Wallet verknüpft. Nutzer können Guthaben verwalten, Transaktionen einsehen und Prämien innerhalb der App verfolgen. Das System ist so konzipiert, dass Ausgaben und Prämien über dieselbe Benutzeroberfläche abgewickelt werden.
Kompatibilität mit mobilen Geldbörsen
Die InterLink Visa Card ist mit Apple Pay, Google Pay und Alipay kompatibel, sodass Nutzer, sofern unterstützt, mit mobilen Geräten bezahlen können.
Sicherheitsdatensatz
HPX stellt die Backend-Infrastruktur für Verwahrung, Konvertierung und Zahlungsabwicklung bereit. Laut InterLink ist diese Infrastruktur seit acht Jahren ohne gemeldete Sicherheitsvorfälle in Betrieb. Die Identitätsprüfung erfolgt innerhalb des InterLink-Netzwerks und wird nicht mit Händlern geteilt.
Identitätsverknüpfte Zahlungen und Datenschutzkontrollen
Ein zentrales Unterscheidungsmerkmal der InterLink Visa Card ist ihre Verknüpfung mit den InterLink ID-Zugangsdaten. Jede Karte ist nicht nur mit einer Wallet, sondern auch mit verifizierten Attributen verknüpft, die in der InterLink ID des Nutzers gespeichert sind.
Zu diesen Nachweisen zählen NFC-fähige Reisepässe, Personalausweise, Führerscheine und Ausweise mit Alters- oder Länderkennzeichen. Das System ist so konzipiert, dass es die Berechtigung bestätigt, ohne dabei personenbezogene Rohdaten an Dritte weiterzugeben.
Dieser Ansatz ermöglicht kontextabhängige Zahlungsbeschränkungen. So können beispielsweise Käufe mit Altersbeschränkung nur nach erfolgreicher Identitätsprüfung zugelassen werden. Grenzüberschreitende Zahlungen lassen sich je nach Passverifizierung aktivieren oder einschränken. Die Verifizierung von Gesicht und Pass gewährleistet zudem, dass die Karte die gängigen KYC- und AML-Anforderungen für viele Zahlungsanwendungen erfüllt.
InterLink hat angedeutet, dass zukünftige Updates möglicherweise automatisierte Ausgabenstufen, Rabatte oder Zugriffsebenen basierend auf dem verifizierten Status ermöglichen werden.
Umsatzmodell und Nutzungsökonomie
InterLink hat in seinem Fahrplan die Umsatzerwartungen dargelegt, die sowohl mit der Kartennutzung als auch mit dem Kartenverkauf verbunden sind.
Internen Schätzungen zufolge könnten drei Millionen Karteninhaber bis Ende 2025 ein monatliches Transaktionsvolumen von rund 300 Millionen US-Dollar generieren, basierend auf durchschnittlich zehn Transaktionen pro Nutzer zu je zehn US-Dollar. Bei einer geschätzten Gebühr von etwa 1.5 Prozent könnten die jährlichen Einnahmen allein aus Transaktionsgebühren zwischen 36 und 72 Millionen US-Dollar liegen. InterLink gibt an, dass der Großteil dieser Einnahmen der Gemeinschaft zugutekommen soll.
Der Verkauf von Karten stellt eine weitere Einnahmequelle dar. Physische und virtuelle Karten kosten je nach Kategorie und Region zwischen 10 und 50 US-Dollar. Bei einem Durchschnittspreis von 30 US-Dollar und drei Millionen verkauften Karten könnten die jährlichen Einnahmen aus der Kartenausgabe etwa 90 Millionen US-Dollar erreichen.
Fazit
Die InterLink Visa Card ist ein praktischer Versuch, verifizierte digitale Identitäten mit alltäglichen Zahlungen zu verknüpfen. Durch die Kombination einer Prepaid-Visa-Karte, eines Systems zur menschlichen Verifizierung und eines Dual-Token-Systems will InterLink digitale Vermögenswerte von der passiven Speicherung in die aktive wirtschaftliche Nutzung überführen.
Die Karte ist bereits für erste Nutzer im Einsatz und wird durch die etablierte Zahlungsinfrastruktur von HPX und Visa unterstützt. Ihr Erfolg hängt von der Einhaltung regulatorischer Vorgaben, einer nachhaltigen Nutzerakzeptanz und der Fähigkeit zur sicheren Skalierung ab.
Für Nutzer, die digitale Vermögenswerte ausgeben möchten, anstatt sie nur zu besitzen, bietet die InterLink Visa Card eine konkrete Umsetzung, die es wert ist, genauer betrachtet zu werden. BSCN wird die Innovation genau beobachten.
Quellen:
- WhitepaperInterlink Visa-Kartendetails
- X-PostAnkündigung der Einführung der Interlink Visa-Karte
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wofür kann ich die InterLink Visa Card verwenden?
Nutzer können unterstützte digitale Vermögenswerte bei allen Händlern ausgeben, die Visa akzeptieren, einschließlich Online- und Offline-Standorten weltweit.
Muss ich eine Identitätsprüfung durchführen, um die Karte benutzen zu können?
Ja. Die Karte ist mit einer InterLink-ID verknüpft, die eine Identitätsprüfung anhand genehmigter Dokumente erfordert.
Fallen für die Nutzung der InterLink Visa Card laufende Gebühren an?
Laut InterLink fallen für die Karte keine monatlichen, jährlichen oder Umrechnungsgebühren an.
Haftungsausschluss
Haftungsausschluss: Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten von BSCN wider. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Unterhaltungszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Beratung jeglicher Art dar. BSCN übernimmt keine Verantwortung für Anlageentscheidungen, die auf den in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren. Wenn Sie der Meinung sind, dass der Artikel geändert werden sollte, wenden Sie sich bitte per E-Mail an das BSCN-Team. [E-Mail geschützt] .
Autorin
UC HopeUC hat einen Bachelor-Abschluss in Physik und forscht seit 2020 im Bereich Krypto. Bevor er in die Kryptowährungsbranche einstieg, war er als professioneller Autor tätig, wurde aber von der Blockchain-Technologie aufgrund ihres hohen Potenzials angezogen. UC hat unter anderem für Cryptopolitan und BSCN geschrieben. Sein breites Fachwissen umfasst zentralisierte und dezentralisierte Finanzen sowie Altcoins.





















