Real Finance kooperiert mit der Wiener Privatbank, um Institutionen einen regulierten On-Chain-Zugang zu ermöglichen.

Die Wiener Privatbank wird Verwahrung, Reservenmanagement und die Beschaffung von Vermögenswerten übernehmen, während Real Finance seine regulierte On-Chain-Infrastruktur für die institutionelle Nutzung vorbereitet.
BSCN
29. April 2026
Real Finance hat eine strategische Partnerschaft mit dem in Wien ansässigen Unternehmen unterzeichnet. Wiener Privatbank Ziel ist es, institutionellen Anlegern einen regelkonformen Zugang zu Blockchain-basierten Finanzmärkten zu ermöglichen. Die Vereinbarung verbindet die konventionellen Bankinfrastrukturen mit der REAL-Blockchain und bietet qualifizierten Institutionen damit einen Zugang zu On-Chain-Finanzprodukten, der den europäischen regulatorischen Anforderungen entspricht.
Die Rolle der Wiener Privatbank konzentriert sich auf die im Vertrag geforderten Bankgrundlagen. Die Bank übernimmt die Verwahrung der Kundengelder, die Sicherung der Reserven und unterstützt die Asset-Origination während der gesamten Partnerschaft. Sämtliches Kundenkapital wird auf EU-regulierten Konten verwahrt, wobei die operative Compliance an MiCA ausgerichtet und durch Standard-KYC- und AML-Protokolle verstärkt wird. Der Zweck dieser Struktur ist klar: Institutionelle Marktteilnehmer benötigen Rechtssicherheit, transparente Geschäftsprozesse und klar definierte Risikoparameter, bevor sie Kapital in die Infrastruktur digitaler Vermögenswerte investieren.
Die Unternehmen haben realistische Ziele für die Markteinführung festgelegt. Die Phase des minimalen funktionsfähigen Produkts (MVP) ist darauf ausgelegt, zum Start On-Chain-Vermögenswerte von rund 50 Millionen US-Dollar zu verwalten. Sobald das REAL-Blockchain-Mainnet live geht, strebt die Partnerschaft innerhalb der ersten zwölf Monate eine Pipeline von tokenisierten Vermögenswerten im Wert von über 500 Millionen US-Dollar an. Die Wiener Privatbank trägt zur Strukturierung und Emission von auf Euro lautenden Vermögenswerten bei, was den Liquiditätsaufbau in einem regulierten Umfeld für digitale Vermögenswerte fördern soll.
Eine zukünftige Phase, die derzeit diskutiert wird, beinhaltet einen auf Euro lautenden Stablecoin, der nativ für die REAL-Blockchain entwickelt wurde. Diese Initiative wird erst nach weiteren regulatorischen Prüfungen und Strukturierungsarbeiten vorangetrieben, und die Unternehmen haben sich noch nicht auf einen konkreten Zeitplan festgelegt.
Michael Munterl, Vorstandsmitglied der Wiener Privatbank, erläuterte die Beweggründe der Bank für den Abschluss der Vereinbarung:
„Unsere Zusammenarbeit mit Real Finance basiert auf dem gemeinsamen Fokus auf regulatorische Integrität und Innovation. Wir sehen diese Partnerschaft als Chance, etablierte Bankstandards auf neue digitale Vermögensinfrastrukturen auszuweiten und gleichzeitig die für unser Institut geltenden Grundsätze der Compliance, Transparenz und des Kundenschutzes zu wahren.“
Ivo Grigorov, CEO von Real Finance, wies auf die Compliance-Architektur als die Core Wertversprechen für institutionelle Geschäftspartner. Er merkte an, dass die Partnerschaft die Absicht des Unternehmens widerspiegelt, eine institutionelle Infrastruktur zu schaffen, die die Erwartungen regulierter Finanzinstitute erfüllt, mit On-Chain-Zugriff, der durch solide Compliance, transparente Governance und vertrauensvolle Bankbeziehungen unterstützt wird.
Die Wiener Privatbank bringt ein umfassendes Dienstleistungsportfolio ein, das Vermögensverwaltung, Brokerage, Finanzierung und Beratung umfasst, mit besonderer Expertise im Immobilien- und Kapitalmarktbereich. Im Rahmen dieser Kooperation übernimmt die Bank die Strukturierung von Vermögenswerten, die Überwachung der Rückstellungen und die institutionelle Verwahrung – alles in Übereinstimmung mit den europäischen regulatorischen Anforderungen.
Die REAL-Blockchain selbst wurde entwickelt, um die Tokenisierung und den Vertrieb realer Vermögenswerte in einem kontrollierten Umfeld zu ermöglichen. Durch die Partnerschaft mit regulierten Banken arbeitet Real Finance an der Schaffung einer Infrastruktur, in der traditionelle Finanzsysteme und Blockchain-Technologien innerhalb etablierter regulatorischer Rahmenbedingungen interagieren können, anstatt parallel zu operieren.
Die Partnerschaft spiegelt einen breiteren Trend etablierter europäischer Banken wider, die sich mit der Infrastruktur für tokenisierte Vermögenswerte auseinandersetzen, während die Implementierung von MiCA im gesamten Euroraum weiterentwickelt wird. Für Real Finance ist die Gewinnung eines regulierten Bankpartners vor dem Mainnet-Start ein wichtiger Schritt, der die institutionelle Akzeptanz von Blockchain-basierten Produkten bisher gebremst hat: das Fehlen anerkannter Kontrahentenstrukturen und klar definierter Verantwortlichkeiten für die Einhaltung der Vorschriften.
Real Finance fungiert als Layer-1-Blockchain, die institutionelle Finanzanlagen in die digitale Wirtschaft integrieren soll. Ihre Architektur kombiniert ein geschäftsintegriertes Konsensmodell, ein Risikoklassifizierungsmodell und dezentrale Governance und bietet Institutionen die Infrastruktur, um Vermögenswerte transparent auf der Blockchain zu tokenisieren, zu versichern und zu verwalten.
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