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Das denkt Michael Saylor über Altcoins

Kette

Michael Saylor hält 100-fache Renditen bei Altcoins für möglich, aber für eine Wette, die nur einmal zu einer Million Chancen besteht. Deshalb empfiehlt er Bitcoin stattdessen als rationale Anlage im Sinne eines monetären Index.

Crypto Rich

9. März 2026

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Michael Saylor glaubt, dass Altcoins 100-fache Renditen abwerfen können. Er meint nur, die Chancen stünden schlecht.

In einem Interview mit der Sujal Show am 26. Februar lieferte der Gründer von Strategy eine seiner klarsten Erklärungen dafür, warum er ausschließlich in Bitcoin investiert. Seine Argumentation ist prägnanter als sonst und lohnt sich, genauer hinzusehen.

Was hat Saylor tatsächlich über Altcoins gesagt?

Der Interviewpartner stellte ihm direkt die übliche Herausforderung: Bitcoin kann sich von hier aus nicht verhundert- oder verzwanzigfachen, Altcoins aber schon. Warum also nicht auch Altcoins?

Saylor bestritt die Grundannahme nicht. Er räumte ein, dass einige Altcoins massive Renditen abwerfen würden. Sein Gegenargument war eine Wahrscheinlichkeitsrechnung.

"Ich glaube, es gibt Hunderttausende von Kleinunternehmen, die sehr, sehr groß werden könnten. Und gelegentlich schafft es ein Unternehmen mit einem Umsatz von einer Million Dollar sogar, einen Umsatz von einer Billion Dollar zu erzielen. Aber das kommt nur einmal unter einer Million vor.."

Er verglich die Auswahl von Altcoins mit Wetten auf den Erfolg von Startups. Die meisten kleinen Unternehmen werden nie groß. Die meisten großen Unternehmen werden nie wie Apple oder Google. Es gibt zwar Gewinner, aber sie im Voraus zu identifizieren, ist keine wiederholbare Strategie.

Wie stellt er Bitcoin im Vergleich dar?

Saylor-Benchmarks Bitcoin Im Vergleich zum S&P 500 und Gold, die laut seinen Angaben in den letzten fünf Jahren jährlich um etwa 14 % zugelegt haben, verzeichnete Bitcoin im selben Zeitraum ein jährliches Wachstum von rund 45 %.

Seine Argumentation: Wer eine sichere, indexähnliche Anlage sucht, die Gold und Aktien übertrifft, ohne dass man einzelne Gewinner auswählen muss, für den ist Bitcoin das richtige Instrument. Man verzichtet auf riskante Spekulationen und das damit verbundene Misserfolgsrisiko.

Ist das einfach nur Bitcoin-Maximalismus im neuen Gewand?

Zum Teil ja. Strategy hält 738,731 BTC und hat nicht in andere digitale Vermögenswerte diversifiziert. Michael Saylors X-Konto hat nicht erwähnt EthereumSolanaoder irgendein anderes Altcoin-Projekt in Monaten.

Artikel wird fortgesetzt...

Verändert hat sich die Argumentation bezüglich der Volatilität. Saylor merkte an, dass sich das Drawdown-Profil von Bitcoin im letzten Jahrzehnt verengt hat. Die Volatilität sank von 200 auf etwa 80, als er 2020 erstmals einstieg. Mittlerweile liegt sie bei etwa 40. Er geht davon aus, dass sich dieser Trend fortsetzen wird, da institutionelle Anleger, Banken und große Unternehmen ihr Engagement ausbauen.

Seine Prognose: Die Volatilität von Bitcoin wird sich in den nächsten 20 Jahren allmählich dem VIX annähern, wobei die Performance jedoch deutlich über den Renditen des S&P-Index bleiben wird.

Eine bemerkenswerte Nuance

Einen Tag vor diesem Interview erwähnte Saylor auf der Strategy World 2026 Konferenz, dass Bitcoin-gedeckte Finanzprodukte, darunter renditestarke Instrumente wie die Vorzugsaktie STRC von Strategy, auf Blockchains wie Ethereum und Solana eingesetzt werden könnten. Einige Schlagzeilen interpretierten dies als eine Abschwächung seiner Haltung gegenüber Altcoins.

Das war nicht der Fall. Er beschrieb Vertriebswege für Bitcoin-besicherte Produkte und empfahl weder ETH noch SOL als Anlageprodukte. Seine Ansicht zu Altcoins als Spekulationsobjekten blieb unverändert.

Was ist die Kernaussage?

Saylor behauptet nicht, dass Altcoins wertlos seien. Er meint lediglich, dass die Auswahl der ein oder zwei Kandidaten, die sich verhundertfachen, aus Hunderttausenden von Möglichkeiten keine Strategie ist, die die meisten Anleger dauerhaft umsetzen können. Die meisten Altcoins aus früheren Zyklen haben deutlich an Wert verloren oder existieren gar nicht mehr. Die wenigen, die hohe Renditen erzielten, waren im Vorfeld nicht eindeutig erkennbar.

Seine Antwort hat sich nicht geändert: Kauft den monetären Index, lasst die Startup-Lotterie aus.


Quelle:

  • Die Sujal-Show Das vollständige Interview mit Michael Saylor vom 26. Februar 2026 behandelt Altcoins, die Bitcoin-Volatilität und die These des monetären Index.

Haftungsausschluss

Haftungsausschluss: Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten von BSCN wider. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Unterhaltungszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Beratung jeglicher Art dar. BSCN übernimmt keine Verantwortung für Anlageentscheidungen, die auf den in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren. Wenn Sie der Meinung sind, dass der Artikel geändert werden sollte, wenden Sie sich bitte per E-Mail an das BSCN-Team. [E-Mail geschützt] .

Autorin

Crypto Rich

Rich erforscht seit acht Jahren Kryptowährungen und Blockchain-Technologie und ist seit der Gründung im Jahr 2020 als leitender Analyst bei BSCN tätig. Er konzentriert sich auf die Fundamentalanalyse von Kryptoprojekten und Token im Frühstadium und hat ausführliche Forschungsberichte zu über 200 neuen Protokollen veröffentlicht. Rich schreibt außerdem über allgemeinere Technologie- und Wissenschaftstrends und engagiert sich aktiv in der Krypto-Community über X/Twitter Spaces und führende Branchenveranstaltungen.

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