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SEC verklagt Kraken: Was ist bisher passiert?

Die SEC behauptet, dass Kraken den Handel mit Krypto-Asset-Wertpapieren unrechtmäßig erleichtert habe, was zu Gewinnen im neunstelligen Bereich geführt habe.

Die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) hat die Kryptowährungsbörse Kraken ins rechtliche Rampenlicht gerückt und eine umfangreiche Klage eingereicht 90-seitige Klage Montags. Durch dieses rechtliche Manöver zählt Kraken zu einer ausgewählten Gruppe von Krypto-Schwergewichten, die einer verstärkten Prüfung durch die Regulierungsbehörden ausgesetzt sind.

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SEC-Vorwürfe

In der Klage der SEC werden Kraken mehrere Verstöße gegen das Wertpapierrecht vorgeworfen und der Austausch von Kundengeldern mit Unternehmensvermögen auf eine Art und Weise vorgeworfen, die erhebliche Risiken birgt. Konkret wird Kraken vorgeworfen, seit 2018 als nicht registrierte Wertpapierbörse, Broker, Händler und Clearingstelle tätig zu sein. 

Die SEC behauptet, Kraken habe erhebliche Gewinne erzielt, indem es den Kauf und Verkauf von Krypto-Asset-Wertpapieren rechtswidrig erleichtert habe. In der Beschwerde wird behauptet, dass die Geschäftspraktiken von Kraken darin bestanden, Kundenvermögen mit eigenem Vermögen zu vermischen, was einen unglaublichen Betrag von bis zu 33 Milliarden US-Dollar erreichte. Diese Vermischung setzte die Kunden laut SEC einem „erheblichen Verlustrisiko“ aus. 

Die SEC behauptet außerdem, Kraken habe die Betriebskosten direkt von Konten mit Kundenvermögen gezahlt, was auf die angeblich mangelhaften internen Kontrollen der Börse hinweist.

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Krakens Antwort

Berichten zufolge wird Kraken eine starke Verteidigung gegen die Ansprüche der SEC aufbauen. Die Börse behauptet, dass der Kongress die Instanz sein sollte, die darüber entscheidet, wie der Austausch von Kryptowährungen reguliert werden soll. Sie lehnt die Ansicht der SEC, dass digitale Vermögenswerte rechtlich falsch, sachlich falsch und aus politischen Gründen katastrophal seien, kategorisch ab. 

Kraken-Gründer Jesse Powell charakterisiert bezeichnet das Vorgehen der SEC als „Angriff auf Amerika“ und warnt vor einer möglichen Abwanderung von Unternehmen aus dem Land.

Darüber hinaus äußert Dave Ripley, der derzeitige CEO von Kraken, entschiedene Ablehnung der Anschuldigungen der SEC und betont die Verpflichtung des Unternehmens, seine Position energisch zu verteidigen. Ripley betont die Notwendigkeit regulatorischer Klarheit in den USA und weist darauf hin, dass Maßnahmen des Kongresses unerlässlich sind, um die bestehende Unklarheit zu beseitigen.

Die aggressive Haltung der SEC im Kryptobereich hat eine erhebliche Gegenreaktion ausgelöst. Kritiker argumentieren, dass die Branche in einem Rechtssystem agiert, in dem es an klaren Gesetzen für Kryptowährungen und den Austausch digitaler Vermögenswerte mangelt. 

Senatorin Cynthia Lummis reagiert zu der Klage und sagte, die SEC könne nicht weiterhin durch Durchsetzung entscheiden.

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